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Was ist Kryolipolyse?

Kryolipolyse (von griechisch κρύος kryos = „Kälte, Eis“, λίπος lipos = „fett“ und λύσις lysis = „Lösung, Auflösung“) ist eine kosmetische Kälteanwendung, die Fettgewebe vermindern soll. Es handelt sich um eine nicht-invasive Technik, bei der eine Fettstelle etwa eine Stunde lang unterkühlt wird. Es gibt verschiedenen Methoden: Die Haut wird eingesaugt oder durch Platten punktuell gekühlt. Dabei kommt es zu einer kälteinduzierten Gewebeentzündung, nach der die Dicke der oberflächlichen Fettgewebeschicht um 10–25 % verringert sein kann.

Wie wirkt Kryolipolyse?

Die Kryolipolyse nutzt die stärkere Kälteanfälligkeit von Fettzellen im Vergleich zum umgebenden Gewebe. Ein Applikator wird am gewünschten Bereich angebracht, mittels Peltier-Technik auf eine Temperatur von −8 bis −15 Grad gebracht und kühlt das darunterliegende Fettgewebe auf etwa +4 bis +5 Grad ab. Ein Vlies mit Gel zwischen Haut und Applikator verhindert Erfrierungen. Die Fettzellen durchlaufen die sogenannte Apoptose und werden vom Körper abgebaut. Dadurch reduziert sich die Dicke der Fettschicht. Um einen optimalen Behandlungserfolg zu erzielen, sollten nach Anweisung des Herstellers entzündungshemmende Medikamente wie z. B. Voltaren oder Ibuprofen ca. vier Wochen nach der Behandlung nicht eingenommen werden. Sollten Schmerzen bestehen, ist Paracetamol ein Schmerzmittel mit wenig entzündungshemmender Potenz, welches eingenommen werden darf. Die Behandlungsdauer beträgt 45-60 Minuten.


Nebenwirkungen

Nach der Behandlung können als Nebenwirkungen Blutergüsse, Hautrötungen und Taubheitsgefühle der Haut auftreten. Diese Nebenwirkungen halten in den meisten Fällen nicht länger als eine Woche an.


Preise

1 Zone 119€

2 Zonen 200€

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